Alles okie dokie

13Dez2017

Die beiden süßen hier sind Okie und Dokie, unsere zweijährigen Giraffenmädchen. Wir füttern sie mit Rooibos Tee und Kamel-Dorn-Schoten (von denen ich leider kein Bild habe). Warum genau sie den Tee kriegen hat sich mir noch nicht ganz erschlossen, aber sie süppeln ihn als würde es um ihr Leben gehen. 

Die kleinen kommen von einer Jagtfarm in der es, nach einer sehr trockenen Regenzeit nicht genug Futter für die Tiere gab. Okutala hat sie dann aufgenommen und versorgt sie noch bis voraussichtlich Januar. Am Anfang der nächsten großen Regenzeit sollen sie frei gelassen werden, was sie vermutlich aber nicht daran hindern wird die Lodge auch weiterhin zu besuchen. Die Vorgänger der beiden, Oubaas, Namib und JJ, die vor einigen Jahren aus den gleichen Gründen in Okutala verpflegt wurden wie Okie und Dokie, kommen nämlich auch regelmäßig vorbei und trinken aus dem Pool, oder den Vogeltränken und verspeisen mit Freude die kunstvolle Bepflanzung der Beete in der Lodge (sehr zur Freude unserer Gärtner). 

Die Uhrenknacker

29Nov2017

   

Hier mal ein paar Bilder von unseren Vögeln und der großen Avary in der sie leben. Sie zu verpflegen ist eine der weiteren täglichen Aufgaben hier in Okutala. Sie sind nicht heimisch in Afrika und somit auch keine Findelkinder, oder auf andere Weise in Not geratene Tiere, sondern eine Hobby der Besitzer.

Scheibar sind die geflügelten Kerlchen sehr gelangweilt, vor allem zwei der Aras suchen sich überall Beschäftigungsmöglichkeiten. Kaum betritt man die Avray, ist ein aufgeregtes Flattern zu hören, dann wird man von einem blauen Schatten verfolgt, der sich wenig später auf dem Kopf, oder der Schulter seines Opfers niederlässt und Aufmerksamkeit sucht. Verständlicher Weise haben einige von den Freiwilligen gehörigen Respekt vor den Tieren, zumal sie großen Spaß daran haben uns an zu kanbbern. Am liebsten beschäftigen sie sich mit Kleidungsstücken, Schmuck und mit prinzipiell allem was schön bunt ist. Unter anderem sind ihnen schon Uhren, BH-Träger, Mützen, Zopfgummis und Knöpfe zum Opfer gefallen.

Sie werden häufig unterschätzt, doch sie haben sehr viel Kraft in ihrem Schnabel, den sie auch gerne für andere Dinge verwenden als nur Nüsse auf zu knacken. Spitze Krallen haben sie auch und nicht selten kommt man mit einem verkratzten Arm, oder rücken wieder zurück zur Lodge. 

In der Avary leben neben drei Aras noch ein Kakadu, einige Pfauen (seit neustem auch ein Pfauenküken), Tauben, Finken und andere kleine Vögel, diverse kleinere Papageien und eine Vielzahl exotischer Enten.    

Die lebendige Einparkhilfe Namibias

25Nov2017

Diese kleinen Kerlchen hier sind unsere Mangusten. Mader artige Tierchen, die rund um die Lodge ihr Unwesen treiben. Wie man aber auf den Bildern sieht, sind sie nicht alleine. Bei ihnen lebt auch noch die Erdmännchendame Cameron, die sich wohl auch für eine Manguste hält. Die süßen immer hungrigen Gesellen sind aber garnicht so harmlos wie es scheint. Besonder Camie kann bei der Fütterung (und auch einfach so) echt arschig werden. Jeder, inklusive mir, hatte ihre spitzen Zähnchen schon im Finger oder im Bein stecken. Erdmännchen sehen zwar total putzig aus, sind aber wirklich nicht als Haustiere geeignet. 

Gefüttert werden sie zwei mal täglich mit Fleischstückchen. Mal mit Zebra, mal mit Orxy, aber da sie sowieso alles essen was sie finden, ist das für sie eher weniger von Bedeutung. Gelegentlich müssen wir sie auch davon abhalten unsere Mülleimer aus zu räumen, oder in den Kühlschrank zu klettern. Zum Essen rufen müssen wir sie auch, wozu aber ich jeder in der Lage ist, da mit dafür einen bestimmten Ton erzeugen können muss. Und zwar hören Sie darauf wenn, an das "R" mit der Zunge rollt und das in einer möglichst hohen Tonlage. 

Eine von ihnen ist mit der Hand aufgezogen worden und wenn man sich in ihrer Nähe auf den Boden setzt, und ein bisschen Glück hat, dann springt sie einem auf dem Schoß und will gestreichelt werden. 

Und woher der Titel dieses Eintrages kommt ist schnell zu erklären. Mangusten machen nämlich einen ganz markanten Quikton, der dem Piepen der Einparkhilfe eines Autos doch sehr ähnlich ist. So laufen die kleinen quiekend über das Gelände, suchen nach Insekten und kleinen Nagetieren und strahlen dabei höchste Zufriedenheit aus. Häufig findet man sie auch an einem schattigen Plätzchen zu einem großen Haufen zusammengekuschelt.

Wenn die Kacke am dampfen ist

24Nov2017

Hier mal ein paar Bilder vom Elefant-Cleaning, der meist verhasstesten Tätigkeit hier. So wirklich verhasst ist hier zwar nichts, aber es gibt bei 35 Grad unter der afrikanischen Sonne bestimmt bessere Beschäftigungen als Elefantenscheiße weg zu machen. Zu berücksichten ist natürlich, dass man die kleinen bei der Arbeit jederzeit beobachten kann. Dies ist auch durchaus unterhaltsam, da es sich hier wirklich noch um Elefantenkinder handelt und diese, ähnlich den Menschenkindern, wirklich nur Blödsinn im Kopf haben. 

Insgesamt sind es vier Mädels mit Alter von 4 bis 8 Jahren, die vor einigen Jahren nach einer Regenzeit, die keine war, hier nach Okutala gekommen sind, da sie auf ihrer Farm nicht mehr versorgt werden konnten. Sie heißen Dumbo, Tala, Stouter und Loxy. Vor etwa anderthalb Jahren ist dann noch Khoadi dazu gekommen. Ein kleiner Elefant, der, als er kam schwer krank war. Er hatte seine Herde verloren und wurde von einem Farmer an einem Wasserloch gefunden. Inzwischen scheint er aber über den Berg zu sein und von seiner Krankheit merkt man ihm heute nicht mehr viel an. Gelegentlich ist er beim putzen dabei und hat scheinbar großen Spaß daran Schubkarren umzuwerfen. Es hat sogar schon den ein oder anderen Explorer (so heißen wir hier) getroffen, den er dann gerammt hat. Und auch wenn Khodi nur ca die Größe eine Goldenretrivers hat, ist seine Kraft nicht zu unterschätzen. Der ein oder andere von uns ist schon ordentlich durch die Gegend geflogen. 

Was wir neben dem Aufsammeln von Elefantenäpfeln noch machen ist zum Beispiel das aufstellen und stapeln von Holzstämmen und diese Stapel dann mit Obst und Ästen zu füllen und zu dekorieren. Einmal haben wir auch das große Wasserloch sauber gemacht, was in einer kleinen Schlammschlacht ausgeartet ist. Dabei haben wir eine Schnappschildkröte gefunden die von unserer Putzaktion so überhaupt garnicht begeistert war. 

Einen schönen Tag noch!

LG Caro 

Der Sundowner

20Nov2017

Am Donnerstag vergangene Woche war es mal wieder soweit, die alte Gruppe ist gegangen und eine neue ist gekommen. Daher hatten wir am Mittwochabend unseren Sundowner. Das ist eine Art Ritual um die alten Explorer zu verabschieden. Dazu fahren wir auf einen Hügel zu einem Pavillon, von dem aus man einen schönen Blick auf die Lodge und die ganze Umgebung hat. Dazu gab es Sekt und Snaks, gesponsert vom Management. Die die uns verlassen bekommen ein Zertifikat ausgehändigt und selbstverständlich auch eine Umarmung von jedem mit dem Spruch "see you agian", denn "Goodbye" sei zu endgültig und man soll sich ja auch wiedersehen irgendwann. Dass das ganze nicht wirklich tränenreich verläuft kann man sich wohl erschließen.

Der Sonnenuntergang war unglaublich schön und mit der Kamera kaum einzufangen. Der nächste Sundowner nächste Woche Mittwoch wird wahrscheinlich auch wieder sehr hart, weil uns meine Mitbewohnerinnen und ein paar andere Mädels verlassen mit denen ich inzwischen auch schon seit drei Wochen zusammen lebe und arbeite.
Und der Sundowner nach dem nächsten ist dann mein eigner und mein letzter Abend. Aber bis dahin ist ja noch Zeit,
LG Caro

Schlafen zwischen Flammen und Geistern

18Nov2017

Unser Schlafplatz (in den Mülltüten sind Schlafsäcke)  

Von Mittwoch auf Donnerstag haben wir in einer der Ghost-Lodges hier auf dem Gelände übernachtet, die aus verschiedenen Gründen verfallen sind, oder nie fertig gestellt wurden. Man schläft zwar im Prinzip nicht unter freiem Himmel, aber Türen, die einen vor allem beschützen was man sich bei einem Sleep-out nicht unbedingt wünscht gibt es nicht.

Wir haben zu erst auf offener Flamme gegrillt und uns dann beim Abendessen den Sonnenuntergang angeschaut. Dann kann es vorkommen, dass es auch schnell mal dunkel wird während man noch isst und man dann nicht immer weiß was man da gerade auf seiner Gabel hat. Aber "That's Africa", wie uns oft erklärt wird. Man gewöhnt sich hier an so gut wie alles, und im Dunkeln zu essen ist da noch eines der geringeren Übel.

Anschließend haben wir einen Nightdrive gemacht. Was so viel heißt, wie durch den nächtlichen Busch zu fahren und sucht mit einer gigantischen Taschenlampe nach nachtaktiven Tieren zu suchen. Gesehen haben wir so gut wie keine also entschied ich die Zeit im Auto sinnvoll zu nutzen und habe mich der Aktivität zugewandt die hier sowieso viel zu kurz kommt, nämlich schlafen. Geweckt wurde ich dann von den hektischen Rufen meiner Sitznachbarin, die der Überzeugung war sie hätte ein Feuer gesehen. Dazu zu sagen ist, dass sie panische Angst vor Feuer hat und daher recht unruhig wurde als wir dann wenig später auch noch Rauch gerochen haben. Nach einiger Zeit haben wir Mädels auch die Flammen gesehen und irgendwann war der Guide dann auch mal davon zu überzeugen, dass wir eventuell mal nachgucken sollten was da los ist.

Als wir dann in die Richtung gefahren sind in der wir das Feuer vermuteten konnten wir den Qualm schon sehen. Doch während meine Sitznachbarin immer panischer wurde und meinte wir müssten doch jetzt mal schnell weg fahren und schon Angst hatte, dass wir alle verbrennen, war der Rest hellauf begeistert von der Idee noch näher an die Flammen heran zu fahren. Als wir sie dann auch gesehen haben hat Joshua (der Guide) Leute von der Lodge verständigt, die die ganze Nacht damit beschäftigt waren den Buschbrand zu löschen. Das war auch bitter nötig, denn wenn es im Busch brennt, dann richtig.

Der Sleep-out, den wir anschließend trotzdem gemacht haben (sehr zum Missmut meiner Sitznachbarin) ist aber sonst geist- und flammenfrei verlaufen.

Das Schnarchen der Elefanten

14Nov2017

Bild von einer Mitreisenden Bild von einer Mitreisenden 

Am Samstag haben wir einen Elefant-Sleep-Out auf den Ställen im Elefanten Gehege gemacht. Im Anschluss haben wir es dann auch im Schlafanzug sauber gemacht, weil es morgens um halb sieben noch schön kühl ist. In der Nacht war es dann aber doch etwas zu kühl, da der Wind durch den Reißverschluss in den Schlafsack gezogen ist. Dafür konnte man aber, auf Grund Kälte bedingter Schlaflosigkeit den schönen afrikanischen Sternenhimmel bewundern. 

Die Elefanten kamen uns in der Nacht ab und zu mit ihren Rüsseln besuchen und haben uns angeatmet, aber wirklich geschnarcht haben sie nicht. Was die Dickhäuter allerdings gerne machen ist ohne Ende zu pullern. Klingt an sich ja harmlos, aber wenn man nur eine Freiluft-Toilette zur Verfügung hat für deren Gebrauch man das sichere Dach verlassen und einen Weg entlanglaufen muss auf dem einem von Schlangen über Oryx bis hin zu Stachelschweinen alles begegnen kann, ist das weniger witzig. 

 

Ein Bushwalk am morgen vertreibt Kummer und Sorgen

12Nov2017

 

Gestern morgen sind wir um 6.30 Uhr zum Bushwalk aufgebrochen. Das bedeutet so viel wie morgens kurz nach Sonnenaufgang halb schlafend über Steine, Äste und diverse Haufen Tierscheiße zu stolpern und sich dabei Details über Vogelnester-Arten und Baumrinde anzuhören.

Aber die Natur ist wirklich schön und wir hatten das Glück eine ziemlich eindrucksvolle Spinne zu sehen, die sich aber nach einigem Blättern in einem vergilbten Naturkundebuch als ungiftig herausstellte. Streicheln musste ich sie dann aber trotzdem nicht. Danach hat uns unser Guide Joshua, den man auch auf den Bildern sieht, zu einem Höleneingang geführt an dem wir dann mit Kaffee und Tee von der Tierärztin und Jacob, einem anderen Guide, überrascht wurden.

Es war wirklich schön, und ich bin froh das mitgemacht zu haben, aber ich glaube das nächste mal entscheide ich mich für eine Stunde mehr Schlaf.

LG Carolin

Etosha die zweite

09Nov2017

Gestern waren wir zum zweiten Mal im Etosha mit der neuen Gruppe und an neuen Orten. Wir haben wieder auf einem Campingplatz gezeltet, gegrillt und bis spät in die Nacht Spiele gespielt. Ich hab mit drei anderen Mädels in einem Zelt gepennt und unsere Campingerfahrung belief sich auf Zelten im Garten. Das ist schon beim Aufbau unserer nächtlichen Unterkunft schmerzlich aufgefallen und zog sich dann durch die ganze Nacht. Denn scheinbar ist Zelten in Afrika doch gruseliger als im deutschen Garten. Wir hatten unter anderem einen Schlafsack voll Spinnen mit dem eine der Mädels die ganze Nacht zu kämpfen hatte und drei schwarze Männer die sich in der Dunkelheit unserer Unterkunft über eine der anderen gebäugt haben um sie aus zu rauben. Hinzuzufügen ist wohl, dass die Spinnen nur Einbildung und die drei schwarzen Männer ein Stück Zellstoff waren, dass im Dunkeln wohl sehr bedrohlich gewirkt haben muss. Eine weitere mit sehr leichtem Schlaf beklagte sich über zwei Holzfäller in unserem Zelt, die außer ihr scheinbar niemand bemerkt hatte. 

Am Morgen hieß es dann um 5 Uhr morgens raus aus den Federn und Zelte wieder abbauen - erneut ein unvergessliches Erlebnis, beruhend auf unseren zahlreichen Campingerfahrungen.  Dann gabs Frühstück und dann sind wir auch schon aufgebrochen zur Safari. 

Ein mal waren wir plötzlich umringt von ungefähr 15 Giraffen ein anderes mal konnten wir einer ganzen Zebraherde beim Welzen zusehen. Wir konnten unseren Guide sogar überreden mit uns in die Salzpfanne zu fahren. Uhrsprünglich war diese Pfanne mal ein See der vor Jahrtausenden ausgetrocknet ist und nun als Mineralstoffquelle für die Tierwelt des Etoshas dient. Wir haben uns gefühlt wie an der Nordsee bei Ebbe. Der salzige Geruch in der Luft und die sandige Optik , wir haben uns ganz heimlich gefühlt ;) 

Zum krönenden Abschluss sind wir dann noch an einer Herde komplett weißer Elefanten vorbei gefahren die, wie uns der Guide erklärte, zuvor ein Salzbad in der Pfanne genommen haben. War wirklich ein überwältigendes Bild. Dieser Ausflug hat mir wirklich gut gefallen, und obwohl ich nun schon zum zweiten Mal da war, ist es ganz und garnicht langweilig gewesen!

LG Carolin

Die Himbas

03Nov2017

 

Vor ein paar Tagen waren wir zu Besuch in einem Himbadorf. Das ist einer der eingeborenen Stämme in Afrika wenn man so will. Es gibt eine Schule in der die Himbakinder sowohl ihre eigene Sprache, als auch Englisch lernen. Uns wurden einige Bräuche demonstriert und wir konnten uns auch via Dolmetscher mit einigen Himbas unterhalten. Am Ende hatten wir dann noch die Chance einige Handgemachte Souvenirs zu erstehen. 

Alles in allem bin ich mir aber eher wie im Zoo vorgekommen und wie man auf dem Bild mit den Kindern sieht, wirkten die meisten Himbas auch eher genervt als offen für uns. Was aber auch verständlich ist, da wirklich viele Touristengruppen das Dorf besucht haben. Es war interessant, aber noch mal würde ich sowas nicht machen. 

 

Willkommen und Abschied

02Nov2017

Seit heute sind die ersten zwei Wochen in Okutala um. Sechs von den Mädles mit denen ich die letzten 14 Tage zusammen gelebt, gearbeitet und gegessen habe sind heute abgereist. Für die ein oder andere war das ein sehr tränenreicher Abschied. 

Heute Mittag haben wir uns dann zu viert um alle Tiere gekümmert, mit Unterstützung von der Tierärztin und dem Guide Joshua. Ein ganzer Haufen Arbeit, was man wortwörtlich verstehen kann wenn ich mir die zahlreichen Haufen im Elefantengehege ins Gedächtnis rufe. 

Nachmittags sind dann die neuen Freiwilligen angekommen, und wir haben sie rumgeführt und ihnen soweit alles wichtige erklärt. Außerdem haben Anna und ich noch alle Hände voll damit zutun der kleinen Ziege Zoe alle zwei Stunden ein Kamilledampfbad zu machen. Die ist nämlich krank und wohnt jetzt bei uns. Und ja, einer Ziege ein Dampfbad zu machen sieht mindestens genau so komisch aus wie es klingt. 

Ich versuche die Tage mal ein paar Bilder hochzuladen. LG Carolin

Ziegen-Waschtag

30Okt2017

Für alle die sich schon mal gefragt haben wie eine nasse Babyziege aussieht :)

Vor ein paar Tagen mussten wir die vier kleinen Ziegen waschen die hier zusammen in einem Gehege  leben, weil ihre Mütter nicht genug Milch für sie hatten. Wie bei Menschenkindern im Kindergarten verbreiten sich Läuse auch bei Ziegenkindern unglaublich schnell. So hatte erst der kleine Nio auf den Bildern ein paar schwarze kleine Krabbeltiere im Fell und einen Tag später fanden wir dann auch bei den anderen welche. 

 

Etosha

28Okt2017

  Unser Zelt Der Sonnenaufgang um halb sechs auf dem Campingplatz

Vorgestern sind wir Mädels mit einem der Guides in den Etosha Nationalpark gefahren. Da haben wir auf eine Nacht auf einem Campingplatz mitten im Park gezeltet. Abends hat man die Schakale jaulen gehört, einer ist sogar direkt an unserem Zelt entlanglaufen. Morgens wurden wir von einem brüllenden Löwen geweckt. Das alles war auf jeden Fall mal eine Erfahrung wert. Zum Abendessen haben wir gegrillt und zum Nachtisch gabs Marshmallows, dann sind wir noch zu einem Wasserloch in der Nähe gelaufen und haben zwei Elefanten beim schlafen beobachtet. Der Schlaf war erstaunlich gut, wenn auch etwas kühl, da es Nachts schon ziehmlich runterkühlt. Tagsüber hatten wir gut 40 Grad und mehr, nachts aber bestimmt erfrischende 30 Grad weniger. 

Eine Baumschlange in einem Vogelnest Die Vögel (die Opfer) Eine Zebraherde Riesen Trappe

Hier noch ein Auszug der Tiere die wir gesehen haben. Mein Highlight war die hochgiftige Baumschlange die ich in einem der Vogelnäster erspähen konnte. Wir hatten dann auch die Chance zu beobachten wie sie in dem Nest auf der Jagt nach Beute verschwunden ist. Dann hat Albert (der Guide) aber leider darauf bestanden weiter zu fahren, weil er befürchtet hat die Schlange könnte aus dem Nest fallen und einen von uns als nächstes Ziel ihrer Jagt zu wählen. 

Wir konntetn sogar ein paar Löwen beobachten die unter einem Baum gedöst haben. Neben unglaublich vielen verschiedenen Antilopenarten haben wir sogar zwei Spitzmaul Nashörner gesehen. Die meisten Tiere waren allerdings schwierig zu beobachten weil sie unter Bäumen und Steinen Schutz vor der Sonne gesucht haben.

LG Carolin 

Erste Eindrücke

25Okt2017

Auf den Bildern sieht man meine ersten Eindrücke vom Projekt in Okutala. Das erste Bild zeigt das Wasserloch, dass die Gäste von der Lodge aus beobachten können. Von Gnus über Giraffen und Nashörner bis hin zu jeder erdenkliche Antilopen Art ist da unten alles vertreten. Das Foto mit der Oryx-Antilope und dem Nashorn am Wasser ist aus einer unterirdischen Höle aufgenommen, die man nur erreichen kann, indem man in einen künstlichen Termitenhügel im Giraffengehege klettert. Sehr abendteuerlich das ganze, zumal man unten oft auf Echsen, Spinnen und diverse Käfer trifft. 

Die andern Bilder, die eine Nashornmama und ihr Junges zeigen sind am ersten Morgen aufgenommen worden als wir eigentlich zur Lodge fahren wollten um mit der Arbeit anzufangen. Wir mussten dann umdrehen, weil wir, wie Simone die Tierärztin uns erklärt hat, trotz des großen Autos keine Chance gegen eine ausgewachsene Nashorndame und ihr Horn hätten. Eine sehr aufregende Begegnung, so früh am Morgen. 

Weitere Berichte folgen, aber morgen gehts erst mal in den Etosha Nationalpark. 

LG Caro

 

Die neue Unterkunft

25Okt2017

Namibia

22Okt2017

Hallo zusammen!

Ich bin inzwischen schon seid fünf Tagen in Namibia. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Windhoek, wo wir eine Nacht in einem Hostel übernachtet und unsere Gruppe kennengelernt haben sind wir zu unserem Projekt aufgebrochen. Unsere Gruppe besteht aus 10 "Mädles" zwischen 18 und 39, die alle deutschsprachig sind, was ich etwas schade finde. Die Tierärztin die uns betreut und in den letzten Tagen eingewiesen hat ist ebenfalls deutschsprachig, genau so wie die meisten Gäste der Lodge an der wir arbeiten. So muss ich mein gerade aufgefrischtes Englisch nicht wirklich häufig benutzen. 

Nach einer Fahrt von 4,5 Std durch mehr oder weniger garnichts, sind wir an unserer Unterkunft, dem Farmhaus auf dem Gelände angekommen. Wir haben einen eigenen Pool und einen perfekten Blick auf eine Wasserloch Nähe unseres Hauses, dass in dem letzten Tagen von allen möglichen Antilopen und Vogelarten und gestern Abend sehr zu unserer Freunde  sogar von einem einzelnen Zebra besucht wurde. 

Unsere Unterkunft und die Lodge an der sich auch die Tiergehege und das große Wasserloch befinden sind in einem rund 24.000 Hektar großen Gelände untergebracht, der Okutala Quest. Dies dient als eine Art Reservat für alle möglichen Tiere der afrikanischen Savanne. Die wenigsten von dieser Tiere befinden sich in Gehegen und die die es tun haben, bis auf die Vögel, auch Gründe dazu. 

Okutala fungiert als eine Art auffangstation für Tiere die als Kinder ihre Eltern und somit ihrer Überlebenschance verloren haben, oder von ihren überforderten Besitzverhältnisse abgegeben wurden. Doch dazu an anderer Stelle mehr !

Die Vögel, einige Aras, ein Kakadoo, ein paar Pfauen, diverse Enten, Wachteln und was der Dinge mehr sind, sind ein Hobby der Besitzter, was nicht bedeutet, dass sie nicht auch gepflegt werden müssen. An sonsten kümmern wir uns noch um Ziegen (deren Milch eine hervorragende Ersatzmuttermilch für alle möglichen Tiere darstellt), sechs Nashörner, zwei Giraffen, fünf "kleine" Elefanten, zwei aufmüpfige Stauße, ein Rudel Magusten und ein Erdmännchen, Schildkröten, Igel, Meerschweinchen und die Katzen. Die Katzen sind in dem Fall sieben Geparde, zwei Leoparden und zwei Hyänen. 

Das Internet lässt zu wünschen übrig, aber Bilder folgen! 

LG Carolin 

FeuFeu in Kapstadt

16Okt2017

Hier mal ein paar Bilder eines momentan fast täglichen Anblicks in Kapstadt. Der Sommer geht langsam los und entlang des Table Mountain brechen fast jeden Tag kleinere und größere Brände aus. Ein Feuer in Campsbay hat von Mittwoch bis Samstag gebrannt bis man es unter Kontrolle hatte. Ein sehr ungewöhnliches Schauspiel für Menschen aus Deutschland. Die Kapstädter hingegen nehmen die ganzen Brände und den Rauch auf den Bergen eher gelassen, wie ich bei Gesprächen mit zahlreichen Uberfahrern festgestellt habe. 

Cape of good hope

16Okt2017

Ein Strauß und sein Küken Seelöwen in Houtbay Zwei Ozeane treffen aufeinander Cape Point Leuchtturm

Am Samstag waren wir auf einer sehr umfangreichen Tour zum Cape Point und zum Cape of Good Hope. Unser erster Stopp war Houtbay. In diesem Hafen gab es sehr zu unserer Überraschung wildlebende Seelöwen die alles andere als scheu waren. Anschließend sind wir zu einem spontanen Winetasting gefahren. Einige von uns konnten das allerdings nicht so wirklich genießen, da ihnen der durchaus weinreiche Vortag wohl noch in den Knochen steckte. 

Nach dem Lunch sind wir dann zum Cape Point und danach zum Cape of Good Hope aufgebrochen. Auf dem Weg haben wir wilde Baboons, Strauße und sogar eine kleine Schildkröte gesehen. Als wir von da aus dann auf dem Weg nachhause einen Pinguin-Strand besucht haben konnten wir dort Bekanntschaft mit ein paar süßen schwarz-weißen Gesellen machen. Ein sehr schöner Tag, trotz des etwas bewölkten Himmels. 

LG Carolin 

Lions Head - how I survived

15Okt2017

Am Dienstag haben wir den Lions Head erklommen. Einen kleinen Berg neben dem Tafelberg, der angeblich wie ein Löwenkopf aussehen soll.. ist mir bis jetzt noch nicht aufgefallen. Das Wetter war perfekt und wir haben eine unglaublich schöne Aussicht genießen dürfen. Die Wanderung war aber doch recht anspruchsvoll und wie eins der Bilder zeigt, auch mit Klettern verbunden. Alles in allem war der Tag jedoch sehr schön und ich würde jeden empfehlen den Lions Head zu besteigen der sich gerade in Kapstadt befindet. 

LG Caro

Kirstenbosch

13Okt2017

Am Montag waren wir im  botanischen Garten Kirstenbosch. Es war etwas kalt, aber dennoch sehr schön. Die Farben der Blumen waren echt umwerfend und die Bäume sehr faszinierend. Aber die Tierwelt war eher einseitig vertreten, es gab nur nen Haufen, recht aufdringlicher Vögel. Das vorletzte Bild zeigt eine Nelson Mandela Blume, wie mir eine Freundin erklärt hat. 

Der Garten ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, abee ich würde empfehlen ihn bei schönem Wetter zu besuchen. 

LG Carolin

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